Stadt Radevormwald gewinnt einen Hauptpreis
Eine neunköpfige Jury hatte im Vorfeld die schwierige Aufgabe unter 75 Teilnehmern die besten Bewerbungen auszuwählen.
![von links: Landrat Hagen Jobi, Herr Knura (Pressesprecher der Volksbank Oberberg), Ulrike Biesenbach (<a class=]() Stadt Radevormwald), Ute Butz (Dezernentin Stadt Radevormwald), Barbara Wegner ( Stadt Radevormwald), Ingo Stockhausen (Vorstandsvorsitzender Volksbank Oberberg) - Foto: Christian Melzer " alt="von links: Landrat Hagen Jobi, Herr Knura (Pressesprecher der Volksbank Oberberg), Ulrike Biesenbach ( Stadt Radevormwald), Ute Butz (Dezernentin Stadt Radevormwald), Barbara Wegner ( Stadt Radevormwald), Ingo Stockhausen (Vorstandsvorsitzender Volksbank Oberberg) - Foto: Christian Melzer " src="http://www.radevormwald.de/imperia/md/images/cms222/aktuelles2/preisverl_demographie2008_350x233.jpg" /> Demographiepreis der Volksbank Oberberg und des Demographieforums Oberberg
„Das Bürgerschaftliche Engagement der Bevölkerung im Oberbergischen Kreis liegt im bundesweiten Vergleich weit über dem Durchschnitt“, zitierte Landrat Hagen Jobi aus dem „Engagementatlas 2009“ des Meinungsforschungsinstitutes prognos. Bester Beleg für das große Engagement in Oberberg sei die Resonanz auf den Wettbewerb um den Demographiepreis, den die Volksbank Oberberg gemeinsam mit dem Demographieforum Oberberg im April erstmals ausgeschrieben hatte. Um die von der Volksbank gestifteten Preisgelder in Höhe von 25.000 Euro hatten sich 75 Projekte beworben. Gewürdigt wurden am vergangenen Samstag bei der Preisverleihung im Forum der Volksbank in Wiehl alle Ideen, wobei besonders die Gesamtkonzepte der Städte Wiehl und Radevormwald hervorgehoben wurden.
Eine neunköpfige Jury hatte im Vorfeld die schwierige Aufgabe unter 75 Teilnehmern die besten Bewerbungen auszuwählen. Es wurden gleich mehrere Haupt- und Sonderpreise vergeben und alle beteiligten Projekte prämiert.
Ingo Stockhausen, Vorstandsvorsitzender der Volksbank Oberberg eG, dankte den Teilnehmern für ihr Engagement. „Dieser Wettbewerb diente dazu, Anreize zu schaffen um Ideen, Konzepte und bereits umgesetzte Projekte im Interesse der Allgemeinheit öffentlich und zugänglich zu machen. Alle Beiträge zeugen von einem hohen gesellschaftlichen Verantwortungsbewusstsein, dem Willen sich einzubringen und an der Gestaltung unseres zukünftigen Zusammenlebens mitwirken zu wollen.“ Landrat Jobi ergänzte: „Jedes, auch das kleinste Projekt kann als Leuchtturm Beispiel und Anregung geben.“
Der Jury bot sich ein breites Spektrum an Ideen. Dazu zählen beispielsweise generationenübergreifende oder integrative Wohnformen, gemeinsame Aktionen von Kindergärten und Seniorengruppen, Dienstleistungen für eine älter werdende Bevölkerung, Projekte in ehrenamtlicher Trägerschaft zur Betreuung Jugendlicher, großangelegte Gesamtkonzepte und liebevoll geplante Einzelveranstaltungen.
 Die Preisträger nach der Verleihung der Preise im Haus der Volksbank Oberberg eG in Wiehl
Zwei Hauptpreise in Höhe von jeweils 1.000 Euro wurden für die Gesamtkonzeption der Städte Wiehl und Radevormwald verliehen, die laut Landrat Jobi „deutlich mehr tun, als die gesetzliche Pflichtaufgaben von ihnen erwarten“.
 So hat die Stadt Radevormwald ein Paket mit aufeinander abgestimmten Komponenten geschnürt, wie z.B. das „Begrüßungspaket“ für Neugeborene, das Familienbüro in der Carl-Diem-Straße und auch das Familienzentrum Auf der Brede.
In den vier Handlungsfeldern des Demographieforums Oberberg wurden jeweils ein erster Preis (1.500 Euro), ein zweiter Preis (1.250 Euro) und ein dritter Preis (1.000 Euro), sowie Sonderpreise in Höhe von 250 Euro vergeben. Die übrigen Bewerbungen wurden mit 100 Euro honoriert.
(Fotos in diesem Artikel: Christian Melzer)
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Zuletzt aktualisiert am: 26.11.2008. Dieser Artikel wurde bereits 138 Mal gelesen (Stand 0.00 Uhr am: 06.01.2009).
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